Bei mir wird renoviert
Ende 2009 war es soweit. Das Haus Baujahr 1969 hatte ich gekauft und diverse Renovierungsarbeiten standen an. Aber was konnte ich selbst in Angriff nehmen und wobei sollte ich mir lieber fachkundige Hilfe einkaufen?
Ich selbst würde mich als Hobbyhandwerker bezeichnen und somit wagte ich mich
mich auch an fast alle Tätigkeiten heran, musste aber erkennen, dass manches leichter aussah, als es war.
Abriss und Entkernungsarbeiten
Hierbei konnte ich den größten Teil selbst erledigen. Ob nun das Herausreißen von Holzfußböden, das Einreißen von Wänden oder die Entfernung alter Tapeten.
Als Baumaschine benötigte ich hier allerdings einen Presslufthammer für die tragende Wand (ich holte vorher natürlich einen Statiker!) und das Abstemmen der Fliesen im Bad.
Malerarbeiten und Tapezieren
Für mich als Hobbyhandwerker war dies kein Problem. Gerade die Raufasertapeten waren für mich einfach zu verarbeiten.
Innenausbau / Trockenbau
Hier konnte ich teilweise Handlagern bei der Verschraubung und Verspachtelung von Rigipsplatten, das Anbringen von Dämmschutz und Folie. Das Ständerwerk hatte ich einem Profi überlassen.
Bodenbeläge
Das Verlegen von Laminat habe ich, wie das Verlegen des Teppich und PVC selbst übernommen. Beim Legen der Fliesen habe musste ich feststellen, dass hier Expertenhilfe von Nöten war
Elektrik
Schon im Vorfeld war mir klar, hier benötige ich einen Elektriker. Mir sind diese Arbeiten einfach zu gefährlich. Lediglich beim Stemmen der Schlitze und Installation neuer Lampen, habe ich Geld gespart, da ich dies selbst erledigt habe.
Estrich
Auch hier habe ich ohne vorheriges Ausprobieren den Fachmann geholt. Bei mir kam Fliessestrich zum Einsatz und selbst nach dem einmaligen Zuschauen war mir klar, dass ich auch zukünftig den Fachmann holen werde, nicht allein wegen der hohen Grades an Schwierigkeit, sondern vor allem an den Einsatz der Baumaschinen, die ich selbst benötigt hätte. Per Bautrockner wurde zum Schluss auch noch die Restfeuchte sanft entzogen.
