Spannhülsen, einfach erklärt

Die Spannhülse besteht aus einem Spannblech, einer Nutmutter, einem kegeligen Metallgehäuse und wird auf einer Welle eines Wälzlagers befestigt.

Das Innere des Lagers weist für die Befestigung eine Bohrung auf. Es handelt sich dabei um eine kraftschlüssige Verbindung. Dabei übernimmt der Innenring des Lagers die Funktion einer Ringfeder, womit die Spannhülse auf die Welle gepresst wird. Die Spannhülse stellt auch gleichzeitig die Lagerluft des Wälzlagers ein. Ein Hakenschlüssel dient zum Spannen.
Spannhülsen findet man auch im Werkzeugbau wie z. B. bei einer Fräsmaschine. Diese Spannhülsen haben ein Außengewinde und einen Konus und sind an drei Stellen längs geschlitzt.

Ein weiterer Begriff für die Spannhülse wäre der Spannstift. Dieser unterscheidet sich in Form und Anwendung. Sowohl Spannhülse wie auch der Spannstift sind anspruchslos was den Einbau betrifft.
Das Flanschlager oder auch Wälzlager genannt, sind Lager, die als Fest- oder Loslager dienen. Zwei bewegliche Komponenten, der Innenring und der Außenring, sind durch rollende Körper getrennt. Das Lager wird zum Fixieren von Achsen und Wellen benötigt, um die radialen und axialen Kräfte an z. B. einem Rad weiterzugeben. Die Reibung und somit die Verlustleistung soll dabei so gering wie möglich bleiben. Durch eine optimierte Schmierung der Wälzkörper im inneren- und äußeren Ring, ist die Reibung der Lager aber relativ gering.

Die ersten Flanschlager wurden vor weit über 2700 Jahren erfunden. Forscher fanden heraus, dass die Kelten kleine Buchenholzstücke in der Nähe des Rades befestigt haben. Selbst die Römer hatten an ihren Streitwagen schon sogenannte Flanschlager. Im Laufe der Jahre wurde die Industrie aber immer besser und so entstand nach langer Forschung das erste Flanschlager.

Ein Ansatz aus Rohren, Gehäusen zur Verbindung oder eine Kupplung wird dabei allgemein als Flansch bezeichnet. In der Technik wird der Begriff Flansch für Folgendes z. B. verwendet:
• Als Teil eines Trägers im Stahlbau
• Vakuumbauteile, zur Verbindung
• Maschinenbau, zur Verbindung von Wellen und Getrieben oder als Kupplung.

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